Initiative i1458: Grundlegende Reform des Berufsausbildungsförderungsgesetzes

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Letzter Entwurf vom 08.02.2011 um 20:34:40 Uhr · Zeige alle Versionen (2) · Short URL: lfpp.de/i1458

Das BAFöG sollte in Zukunft wie ein "Kleines BGE" gestaltet werden.
Jeder Student erhält einen Betrag von z.B. 800€ Monatlich, egal ob er das Geld benötigt oder nicht.
Einzige Bedingung: Es darf bis auf Aufwandsentschädigung bei Pflichtpraktika und Wissenschaftliche Arbeit die das Studium unterstützt (HiWi) nichts dazuverdient werden. Die Rückzahlung des Bafög erfolgt nach den jetzigen Regeln (50% Rückzahlung, Deckelung bei 10k€)

Begründung: Derzeit sind Studenten benachteiligt die z.B.:

  • Vielverdienende Eltern haben die nicht bereit sind das Bafög aufzustocken
  • Den Maximalbetrag für Vermögen von 5600€ z.B. durch Bausparverträge oder Erbe (Immobilien) überschreiten
  • Die Unterlangen mangels Mitwirkung Dritter erst verspätet abgeben können
  • Vor dem Studium einen gut bezahlten Job hatten

Die Bedingung, dass nichts dazuverdient wird ist dahingehend sinnvoll, dass die Studienzeit kurz gehalten wird. Das führt dazu dass man sich besser aufs Studium konzentrieren kann und somit näher an der Regelstudienzeit bleibt. Das spart wiederum Kosten für Bafög Zahlungen.

Das BAFöG in seiner jetzigen Form "bestraft" Sparsamkeit vor dem Studium, Schicksalsschläge (Erbe), Kinder von gutverdienenden Eltern, Vorrausschauende Lebensplanung (Bausparen).
Die Masse und Komplexität der Anträge Strapaziert die Nerven der Studenten und erhöht die Verwaltungskosten.