Initiative i17: Arbeitslosigkeit und Erwachsenenbildung

Über dieses Thema wurde bereits abgestimmt. Unten wird angezeigt, wieviele Für- und Gegenstimmen zusammengekommen sind. Zur Auszählung und zur Bestimmung der Reihenfolge wird die Schulze-Methode verwendet. Dieses Votum ist per se noch nicht bindend. Wenn der Antrag beim zuständigen Organ der Piratenpartei Deutschland eingebracht wird, kann es aber berücksichtigt werden.

Die Texte wurden von einzelnen Benutzern eingestellt und sind keine offizielle Aussage der Piratenpartei.

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 Ja: 112 (34%) · Enthaltung: 70 · Nein: 219 (66%) · Nicht angenommen (Rang 1)
Letzter Entwurf vom 13.08.2010 um 21:51:35 Uhr · Short URL: lfpp.de/i17

Als Arbeitslose/-r muss man eine freie Wahl an Weiterbildungsmaßnahmen bekommen. Heute finanziert die Arbeitsagentur eine Weiterbildungsmaßnahme nur dann, wenn ihr gerade danach ist oder wenn der "Kunde" belegen kann, dass ein Arbeitgeber bereit ist, ihn nach dem Abschluss der Weiterbildung einzustellen. Der erste Fall führt zu einem willkürlich ausgeübten Zwang auf teilweise nicht gerade arbeitswillige Leistungsempfänger. Im zweiten Fall hat ein durchaus arbeitswilliger "Kunde" keine Chancen, eine auf dem Markt gefragte Ausbildung zu bekommen.
Vorschlag: Jede Weiterbildungsmaßnahme muss für den/die Arbeitslose/-n frei zugängiich sein. Die Kosten übernimmt die Arbeitsagentur. Während der Weiterbildungsmaßnahme wird eine Art Erwachsenen-BaFöG gezahlt, die Sätze dürfen die Hartz-IV-Sätze nicht wesentlich (max. 10 %) überseigen. Aber diese Leistung muß unabhängig von anderen Faktoren wie das Einkommen des Partners oder das vorhandene Vermögen sein.
Um dem evtl. Missbrauch vorzubeugen, wird die Anzahl der zulässigen Abbrüchen der Weiterbildungsmaßnahmen auf drei begrenzt.