Initiative i2456: Ethikunterricht als Standart, Religionsunterricht als Option

Über dieses Thema wurde bereits abgestimmt. Unten wird angezeigt, wieviele Für- und Gegenstimmen zusammengekommen sind. Zur Auszählung und zur Bestimmung der Reihenfolge wird die Schulze-Methode verwendet. Dieses Votum ist per se noch nicht bindend. Wenn der Antrag beim zuständigen Organ der Piratenpartei Deutschland eingebracht wird, kann es aber berücksichtigt werden.

Die Texte wurden von einzelnen Benutzern eingestellt und sind keine offizielle Aussage der Piratenpartei.

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Letzter Entwurf vom 03.02.2012 um 14:45:23 Uhr · Zeige alle Versionen (2) · Short URL: lfpp.de/i2456

Den Religionsunterricht ausnahmslos gegen Ethikunterricht zu ersetzen, halte ich für unvernünftig.
Dass dieser wegen "der Lehre von religiösen und politischen Dogmen ... häufig zur Intoleranz gegenüber Andersdenkenden [führt]" halte ich für pauschalisierend und nicht gerechtfertigt.

Die Piratenpartei steht dafür, dass jeder einzelne Mensch seine Religion frei ausüben kann.
Gehört man einer religiösen Gruppe an, so soll man - finden sich genug andere - seine Religion in einem eigenen Fach in der Schule studieren können, auch um sich mit ihr auch kritisch auseinander zusetzen und zu hinterfragen. Diese Möglichkeit dürfen wir niemanden nehmen.

Die Piratenpartei Deutschland möge in ihr Programm aufnehmen, Ethikunterricht statt Religionsunterricht als Standart an deutschen Schulen zu etablieren und darüber hinaus für religiöse Gruppen ausreichender Größe Religionsunterricht bereitzustellen (wie z.B. beschrieben im § 96 (3) des Schulgesetzes für BW von 1983: "Für eine religiöse Minderheit von mindestens 8 Schülern ist Religionsunterricht einzurichten).

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